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Rechtschreibprüfung – Stil verbessern. Hilfen für gutes und korrektes Deutsch

An Heiligabend ins Krankenhaus. Eine Weihnachtsgeschichte

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Das Schöne an pagewizz.com: Man kann auch Persönliches veröffentlichen – zumindest innerhalb gewisser Grenzen.

Weihnachten 2000 wird mir auf immer in Erinnerung bleiben, denn um ein Haar wäre es nämlich ausgefallen. Nicht auszudenken, was das für drei unserer vier Kinder bedeutet hätte …

Deshalb also hier: eine kleine Weihnachtsgeschichte.

Viel Spaß – und eine frohe Zeit!

Weitere Artikel auf Pagewizz:

 

Buchrezension auf PageWizz: Fotografieren lernen

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Mein zweiter Artikel auf PageWizz: Fotografieren lernen

Unmittelbar vor meiner Pressereise ins Limousin (Frankreich) Mitte September geriet ich in ein Dilemma: Der Elektrofachmarkt Saturn hatte keine Speicherkarte für meine Digitalkamera! Unmittelbar heißt: Es war Samstag, 19 Uhr – die Reise sollte am Montag starten. Das war wohl der Moment, der hatte kommen müssen, denn schon seit einem Jahr quälte ich mich mit dem Gedanken an eine neue Kamera.

Nun gibt man nicht einfach mal so Geld aus, schon gar nicht, wenn man es im Grunde genommen gar nicht hat; aber ich war im Zugzwang, denn ohne Kamera brauchte ich nicht loszufahren. Ich ließ mich beraten, die Beratung war sehr gut, und eine Stunde später, zu Ladenschluss, verließ ich Saturn mit einer neuen Kamera, der Canon EOS 1000D – Mann, war ich stolz!

Völlig überfordert: Die neue Kamera kann zu viel

Die Ernüchterung erfolgte rasch! Ich kam mit der EOS 1000D nicht zurecht. Die vielen Programme, die vielen Knöpfchen, sie wollten alle gelernt sein, doch Canon hatte wohl vergessen, dem Paket ein Handbuch beizulegen, das diesen Namen verdient. Völlig überfordert von dem, was ich da las, blätterte ich während des Flugs nach Paris durch die wenigen Seiten, und während der Reise fotografierte ich praktisch ausnahmslos im Modus »Vollautomatik«. Die Bilder, die ich schoss, sie taugen praktisch nichts.

Fotografieren lernen mit einer Fotoschule

Das konnte aber nicht das Ende vom Lied sein! Ein Buch über ein vergleichbares Modell verhalf mir zu ersten Einblicken in die Funktionen und Leistungsfähigkeit der EOS 1000D. Und weil ich auf den Geschmack gekommen war, vertiefte ich mich noch in eine Fotoschule. Meinen Eindruck vom Buch »Petersons Fotoschule« habe ich dann auf pagewizz.com veröffentlicht.

Viel Spaß – und eine gute Zeit!

Buchrezension Canon EOS 1100D auf PageWizz veröffentlicht

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Ein kleines bisschen Werbung in eigener Sache!

Vielleicht habe es einige schon mitbekommen: Das Autorenportal suite101.de ist in stürmische Gewässer gefahren (worden). Auf suite101 habe ich bisher regelmäßig Texte veröffentlicht, Texte, die ich nun überwiegend bei pagewizz.com publizieren werde.

Pagewizz.com nutzt auf den ersten Blick ein etwas verwirrendes Content Management System (CMS). Weil man hier mit Bausteinen seinen Text gestalten und die Werbung gruppieren kann, sehen manche Beiträge auf pagewizz.com wenig professionell aus – unseriös, wie manch einer formuliert.

Mir gefällt das CMS, es bietet, anders als das CMS von suite101, beispielsweise Tabellen an. Mit Tabellen lässt sich die Präsentation von Fotos aufwerten. Und auch das Backend von pagewizz.com empfinde ich in mancherlei Hinsicht angenehmer. Will man in suite101 seinen Kollegen eine Mail schicken, betritt man einen umständlichen Weg mit der fatalen Konsequenz: Gesendete Mails werden nicht archiviert! Pagewizz.com liefert passende Mail-Adressen mit jedem Buchstaben, den man ins Adressfeld tippt – so soll’s sein!

Auch auf pagewizz.com laufen die Einnahmen über Tantiemen: Wenn Leser auf die Werbung am Rand eines Artikels klicken, lösen sie damit einen Prozess aus, an dessen Ende Tantiemen fließen, ich also Honorar erhalte.

Mein erster Artikel auf pagewizz.com ist eine Buchrezension über die Kamera Canon EOS 1100D.

Viel Spaß – und eine gute Zeit!

Verständlich schreiben, verständlich reden

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Wenn ich meine Leser erreichen will, muss ich mich klar ausdrücken. Wenn ich will, dass man liest, was ich geschrieben habe, muss ich verständlich schreiben. Tue ich das nicht, verliere ich meine Leser.

Dasselbe gilt fürs Sprechen – vielleicht sogar noch mehr. Klar und verständlich muss die Rede sein, denn die Zuhörer müssen auf Anhieb verstehen, was gesagt wurde! Wer spricht, wer eine Rede hält, hat nur diese eine Chance: Beim Lesen kann ich zurückblättern, beim Zuhören nicht! Ob Regierungssprecher Steffen Seibert das wusste?

Verständlich sprechen und schreiben: Verneinungen sind irreführend

Am 22. November zitiert die Passauer Neue Presse den Regierungssprecher mit den Worten: „Die Bundeskanzlerin und die Bundesregierung teilen den Glauben vieler, dass Eurobonds jetzt eine Art Allheilmittel für die Krisen wären.“ Ein mittellanger Satz, einfach in seinem Aufbau, unkompliziert: Erst erfährt der Zuhörer, wer etwas tut (die Bundeskanzlerin und die Regierung), dann erfährt er, was sie tut (sie teilt).

Eine feine Sache für den Zuhörer! Jetzt, da er Subjekt und Prädikat gehört hat, wiegt er sich in Sicherheit: Das Kind spielt, der Mond scheint, die Bundeskanzlerin teilt. Bleibt einzig noch zu erfahren, was das Kind spielt, wie oder wo der Mond scheint, was die Bundeskanzlerin teilt. Aber Pustekuchen!

Profi Steffen Seibert stellt seinen Zuhörern ein Bein! Denn natürlich hat er den Satz nicht so gesagt, wie ich ihn oben zitiere! Nein, Seibert begeht die Todsünde eines Redners: Mit einem kleinen Wörtchen am Ende des Satzes stellt er den Sinn des bisher Gesagten auf den Kopf! Mit einem kleinen Wörtchen am Ende des Satzes betrügt Seibert die Erwartung seiner Zuhörer! Mit einem kleinen Wörtchen ganz am Schluss lässt Seibert seine Zuhörer wissen: „Ihr seid mir egal!“

Was der Profi Seibert tatsächlich gesagt hat, ist: „ Die Bundeskanzlerin und die Bundesregierung teilen den Glauben vieler, dass Eurobonds jetzt eine Art Allheilmittel für die Krisen wären, nicht.“

Ganz große Redekunst!

Viel Spaß – und keine gute Zeit nicht!

PS: Entschuldigung! Hier der Hinweis, wie Seibert es hätte besser machen können (und sollen, also müssen): „Die Bundeskanzlerin und die Bundesregierung teilen nicht den Glauben vieler, dass Eurobonds jetzt eine Art Allheilmittel für die Krisen wären.“

PS 2: Und gerade eben erneut über ein Beispiel gestolpert … die „Enttäuschung“ gleich zu Beginn …

Online schreiben: So entsteht ein Online-Artikel

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Am 9. November 2011 habe ich auf Spon einen Artikel gelesen, der mich faszinierte: Auf einem Fresko des Künstlers Giotto wurde knapp 800 Jahre nach seiner Entstehung ein Detail entdeckt, das jetzt für einige Überraschung sorgt. Zu jener Zeit (November 2011) war ich Online-Redakteur beim Engelmagazin, das Thema schien es mir wert, aufgegriffen zu werden, also baute ich aus der Spiegel-Vorlage eine neue Geschichte. Wie das ging, beschreibe ich im folgenden. weiterlesen … »

Erhälst vs. erhältst

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Ein Beitrag aus meiner Serie „Beliebte Fehler“

„Du erhällst Benachrichtigungen“, steht auf einer Twitter-Seite, was natürlich insofern Quatsch ist, weil erhalten nur mit einem „l“ geschrieben wird! weiterlesen … »

Vergessen, die Rechtschreibung zu prüfen

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auf der Website der loewenbrauerei.de Passau gefunden am 20.5.2011, 15.06 Uhr

Einst verpassten sich die Baden-Württemberger ein feines, augenzwinkerndes Motto: „Wir können alles – außer Hochdeutsch!“ Nun, wie es scheint, ist der Slogan übergelaufen: zur Löwenbrauerei nach Passau. Die hat zwar prämiertes Bier im Portfolio, aber allem Anschein nach keine Ahnung von Deutsch. (Der Klick aufs Bild vergrößert die Ansicht.)

Viel Spaß – und eine gute Zeit! Hicks.

PS: Der Fairness halber sei gesagt: Kaum war der Fehler publik, nahm man ihn vom Netz – fix han’s scho, die Löwen!

Wohlgesonnen oder wohlgesinnt: Wie heißt es richtig?

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Aus meiner kleinen Serie: Was gerne mal falsch gemacht wird

Wohlgesonnen, wohlgesinnen, wohlgesinnt – wie heißt es nun richtig? Ganz einfach!

Die Erklärung leitet sich von der Bedeutung des Wortes ab. Es geht um die Gesinnung, die einer hat, also darum, wie, auf welche Weise man jemandem gegenüber eingestellt ist. Das Wort wohl deutet an: Es handelt sich um eine freundliche Haltung. Und aus dem Stamm des Wortes Gesinnung (der Sinn) lässt sich folgern, dass einzig richtig nur die Variante sein kann (und auch ist): wohlgesinnt!

Viel Spaß – und eine schöne Zeit!

 

Hardcore-Deutsch: Speak Schneider!

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Wolf Schneider kam im Mai 1925 zur Welt, hat also schon etliche Jahre auf dem Buckel und ist berühmt für sein achtsames Ohr und Auge, was die deutsche Sprache anbelangt, aber auch berüchtigt für seine dezidiert pointierte Art der Vermittlung. Seine Kritik mag manchmal weh tun, aber sie steht im Dienst der Sache. Ich saß Ende der Neunziger in einem seiner Seminare und erlebte einen Schneider auf schwindlig machender Höhe: Mitte siebzig, der Herr, und hochkonzentriert!

In seinem Videoblog Speak Schneider lästert er immer noch über Sprachschlampereien, und mir gefällt’s in den meisten Fällen!

Notärztin hilft einer Gebärenden mit Wehen aus

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Geniale Technik: Wehen statt Spritzen

Jeder kennt’s, einige können’s: Hecheln zwischen den Wehen dient der zukünftigen Mutti zur Entspannung, zum Kräftesammeln, und führt, toi, toi, toi, somit zu einer leichteren Geburt.

Vielleicht hatte die Notärztin des Rettungshubschraubers, von der die Passauer Neue Presse berichtet, noch nichts von diesem Mittel gehört, wahrscheinlicher aber ist, dass sie auf Pausen keinen Wert legte, denn wie in der Online-Ausgabe der PNP zu lesen stand, beschleunigte Frau Doktor die Geburt auf unerhörte Weise: Sie versorgte die Gebärende mit Wehen!

Woher sie die nahm, darüber schweigt sich der Artikel aus, teilt uns dafür aber etwas anderes mit: Wer immer diesen Satz geschrieben hat, gehört selber in den Vorbereitungskurs. Für Redakteure, selbstverständlich – nicht für Väter. Denn um Vater zu werden, muss man nicht denken können.

Viel Spaß – und eine gute Zeit!