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Ich krieg das nicht gebacken!

Wie lautet die gendergerechte* Formulierung bzw. Schreibweise für das Wort „Automobilhersteller“?

* Ich bin noch nicht so weit, dass ich gendergerechtes Schreiben akzeptiere; ich störe mich ja schon an der Kombination „gerecht“ und „gender“. (Ganz abgesehen einmal davon, dass sich der Begriff liest wie ein Lehnwort aus dem Niederländischen.)

Haarspalterei oder notwendige Korrektur?

In meinem jüngsten Post habe ich folgenden Satz geschrieben:

Beim Schreiben wird das genusbestimmende Substantiv (das Café) nicht mehr mitgedacht, nicht mehr erinnert; das Geschlecht des näheren Substantivs (die Besitzerin) verleitet die Autorin zum falschen Gebrauch des Possessivpronomens.

Dieser Satz ist missverständlich. Richtig ist:

… das Geschlecht des näheren Substantivs (die Besitzerin) verleitet die Autorin zum Gebrauch des falschen Possessivpronomens.

Falsches Genus: durch Nachbarschaft camoufliert

 

„Auch das nahe Café Komet und deren Besitzerin Halley sind ein Glückstreffer.“

So steht es in der Amazon-Beschreibung zu einem, wie der Text meint, „einfühlsamen Roman“. Ein Fehler, der beinahe täglich in den Zeitungen auftaucht, selbst in sogenannten Qualitätsmedien wie der FAZ; ein Fehler, der sich ausbreitet.

Meine Vermutung: Beim Schreiben wird das genusbestimmende Substantiv (das Café) nicht mehr mitgedacht, nicht mehr erinnert; das Geschlecht des näheren Substantivs (die Besitzerin) verleitet die Autorin zum falschen* Gebrauch des Possessivpronomens.

Mehr zum falschen Genus –> Klick!

* Was am „falschen Gebrauch des Possessivpronomens“ wiederum falsch ist, erfährst du hier –> Klick!