Über die eigene Unzulänglichkeit

Gespür für die eigene Unzulänglichkeit

Auf dem Weg ins Rampenlicht? Als Lektor wechsle ich die Seite, ich werde Autor und dokumentiere die Arbeitsschritte, Hürden und Aufgaben meiner Buchprojekte. Alle bisherigen Etappen findest du in der Kategorie »Selfpublishing-Tagebuch«; Link am Ende dieses Beitrags.

Die Kunst der Selbstzerfleischung

Fünf lange Tage nichts, nichts, nichts. 

Mit Leichtigkeit fallen mir Gründe ein, die mich entschuldigen, entlasten.

Unter jedem dieser Gründe aber lauert die eine Einsicht: Noch immer nicht kriege ich Life-Work in die Balance – der Orgelpunkt meines Lebens.

Für die musikalisch weniger Sattelfesten hier auf Deutsch: Ich neige zur Disziplinlosigkeit, zur Freude an der Vielfalt des Lebens, die in ihren schlechtesten Momenten Konzentration als Verengung empfindet, als Einengung. Und da sei Gott vor.

Heute aber geht’s weiter – genug des Krankfeierns, genug gefaulenzt.

Das steht an, so geht’s weiter

Das Manuskript Cosmic Self Care muss ergänzt werden; es fehlt ein durchaus entscheidendes Kapitel, die Antwort nämlich auf die Frage:

Wie nutze ich, die Leserin, die Erkenntnisse aus dem bisher Gelesenen?

Zudem ist der bisherige Text noch immer in einer arg »roughen« Version, wie der Tontechniker sagen würde. Rohschnitt. Wobei: Geschnitten ist der Text schon, die Reihenfolge stimmt, nur die Equalizer und die Echos und Phaser und wie die Verschnörkelungen alle heißen, die müssen noch gesetzt werden.

Auch hier (mit der Bitte um Nachsicht für meine immer wieder durchbrechenden Entgleisungen ins Musikalische) eine deutsche Übersetzung: Mein Manuskript muss lektoriert werden.

Hat jemand Lust dazu? Bitte bei mir melden. Ich freue mich auf eure Post!

📝 Grandiose erste Sätze

Ich hatte eine Farm in Afrika am Fuß des Ngong-Gebirges.

🎵 Musik des Tages

Noch einmal die Swingle Singers! Dieses Mal ein Stück, mit dem sie damals, in den Sechzigern, bekannt wurden: Bachs Concerto in F-Dur, Largo.

Ein Traum.

📚 Was ich momentan lese

Das weitaus meiste an bisher geschätzter Literatur und geliebten Autoren langweilt mich mittlerweile. Da traf es sich gut, dass ich mich zuvor in der Bücherei eingedeckt hatte, als ich ein wenig grippe- oder whatever-geschwächt im Bett lag. Henning Mankell war eine gute Wahl.

Schreibe mir, falls es dich interessiert, warum dem so ist; dann wird es ein Special geben über Mankell und seinen Kommissar Wallander.

📚 Buch des Moments: Henning Mankell »Die Brandmauer« und »Der Feind im Schatten«

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Hier geht es zu den bisherigen Tagebucheinträgen.

Da hier die ganze Zeit von Astrologie und Horoskopen die Rede ist: Hier findest du die Jahreshoroskope 2026, die ich für die Silvesterausgabe des Oberbayerischen Volksblattes geschrieben habe. Auch deines!

Und falls du jemanden kennst, den mein Arbeitsprozess interessieren könnte, gib ihm Bescheid. Per Mail oder über einen der Buttons am Ende des Artikels.

Bis bald!

Credits

Für das Titelbild suchte ich nach einem Hintergrund, der serientauglich ist; ich habe es bei Mockaroon gefunden. Mockaroon hat es auf Unsplash kostenlos zur Verfügung gestellt.

Herzlichen Dank, Mockaroon!

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