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Ein Lob auf die Schreibsoftware Scrivener

A Mac writer using Scrivener

Eine komplexe Story. Sehr, sehr spannend auch ohne überzogene Hochgeschwindigkeitsattitüde, einfühlsam jede Person zeichnend – ich halte Das Verbrechen: Kommissarin Lunds 1. Fall für einen ungewöhnlich guten Krimi.

Ungewöhnlich ist auch, wie das Buch zustande kam: Erst war die Verfilmung, dann folgte das Buch; Søren Sveistrup lieferte die Vorlage, David Hewson machte daraus einen Roman.

Hewson schreibt dazu in seiner Danksagung am Ende von Das Verbrechen: „Søren Sveistrup, der Autor der Fernsehserie, nahm sich während der Dreharbeiten zur dritten Das-Verbrechen-Serie freundlicherweise die Zeit, mich über seine Vorstellungen zu informieren, und gab mir dann den großzügigen Rat, bei der Umsetzung der Story von der Leinwand auf Buchseiten ganz meinem eigenen Urteil zu folgen.“

Es handelt sich bei diesem Krimi wohl nur ganz entfernt um ein „Buch zum Film“; viel eher ist es ein eigenes Werk. Und was mir zusätzlich gefallen hat an Hewsons Dank: Der Schriftsteller arbeitet mit Scrivener und meint dazu:

„Unter den Letztgenannten [seinen Fans; Anmerkung des Autors] gilt mein besonderer Dank Keith Blunt, der nicht nur wertvolle eigene Einsichten beisteuerte, was Aufbau und Ablauf der Handlung betraf, sondern auch die Schreib-Software Scrivener programmierte, die es mir gestattete, die drei Handlungsstränge von Beginn an unter Kontrolle zu behalten. (Ich wüsste nicht, wie ich dieses Großprojekt ohne dieses Hilfsmittel überhaupt hätte in Angriff nehmen können.)“

Hewsons Urteil kann ich nur zustimmen. Und ich finde es in gewisser Weise schön zu wissen, wie das Buch entstanden ist.

Nachtrag: Gute Nachricht! Scrivener gibt es jetzt auch auf Deutsch!

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