Horoskop 2026: das Zeichen Waage

Das zurückliegende Jahr, liebe Waage, führte bereits vieles von dem in seinen Koffern, was nun, 2026, mehr und mehr ans Tageslicht tritt. Die Koffer, sie heißen Uranus (Erbschaft und Besitz), Neptun und Saturn (Beziehungen), Pluto und Jupiter, allesamt schweres Gepäck.

Uranus 2026: Gravuren eines DNA-Erbes

Uranus grummelt bis Ende Mai im Stier. Uranus scheint nicht einverstanden zu sein, wie manch einer Ihres Sternzeichens mit »fremdem« Besitz umgeht. In aller Regel ist damit ein Erbe gemeint, was aber nicht zwangsläufig Finanzen oder Immobilien bedeuten muss. Tief in unseren Genen ist ebenfalls ein Erbe eingraviert, wer es ignoriert, kappt Verbindungen zur Familie – das mag die Lehre des Karmas gar nicht gerne, und hier sprüht das Thema »Schuld und Sühne« aus dem Vorwort ein paar Stöße ins Waagezimmer.

Wenn er dann ins Zeichen Zwillinge rückt, der Uranus, erinnert das an die Birke aus Hildegard Knefs Song »Ich brauch’ Tapetenwechsel«. Die macht sich in der Dämm’rung auf den Weg, auf der Suche nach frischem Wind. Aufbruch ist angesagt – tun Sie’s ihr gleich!

Uranus 2026: von Fesseln befreit

Ein wunderbares Bild, nicht wahr? Eine Birke schüttelt die Wurzeln ab, befreit sich von dem, was sie fesselt. Saturn hilft, die Fessel abzulegen, mehr noch, er fördert Trennungen. Und da er weiß, wie schwer Trennungen fallen, Rupturen, Scheidungen, lässt er Ihnen Zeit, das Thema für sich zu klären; es muss ja nicht immer auf ein Ende hinauslaufen. Bis in den April 2028 hinein wird er wieder und wieder mit dem Finger auf den Tisch pochen: »Da war doch noch was.« 

Visionen? Ab zum Arzt oder – auf Neptun bauen

So klug es sein mag, sich in dieser Situation Rat zu holen bei vertrauenswürdigen Menschen: Manchmal führt der »Rat« auch noch den »Schlag« mit sich. Neptun warnt subtil davor, will heißen: Seine Position im Widder deutet auf trügerische Vorschläge von anderen.

Um die Sonnenfinsternis Mitte August sieht es so aus, als ob Sie von einer Zukunftsvision gepackt würden, die Ihnen zu, ja, wozu eigentlich rät? Diese Tage haben etwas Träumerisches an sich, und früher sagte man: »Warten, bis der Anfall vorüber ist.« Doch was, wenn dieser »Anfall« dem Signal des Columbus gleicht und Sie aufbrechen sollen, Stichwort Birke?

Und was ist mit Pluto?

Das alles sind natürlich nur sehr vorläufige Hinweise. Ein Aufbruch kann so vieles bedeuten: etwas hinter sich lassen oder sich auf etwas zubewegen – dieselbe Aktion, aber eine andere Nuance. Ob Pluto Hilfreiches beisteuern kann?

Pluto 2026: Wandel will erarbeitet sein

Der Planet des Untergrunds, der Geist, den wir gar zu gerne verleugnen würden, feixt sich eins vom Seitenrand Ihres Spielfelds aus. Zunächst einmal klingt verlockend, was er dazwischenruft, er verspricht Erfolge.

Das Problem: Wenn Sie jetzt zur Vorstellung tendieren, das würde Ihnen in den Schoß fallen, Sie hätten sich das »irgendwie« verdient, dann sitzen Sie Jupiter auf; Pluto ist da ein ganz anderes Kaliber. Er verrät nicht, dass Sie sich die Erfolge selbst erarbeiten müssen. Genau darauf aber kommt es an: dass Sie aus der Bequemlichkeit herausfinden, aus der Gewohnheit. Zu sehr haben wir uns daran gewöhnt, dass Licht auf Knopfdruck erstrahlt. Ein bisschen mehr Einsatz braucht es dieses Mal allerdings schon. Glück auf, liebe Waage!

Fotocredits

Das Foto hat Art Institute of Chicago auf Unsplash kostenlos zur Verfügung gestellt.

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