Wolf Schneider kam im Mai 1925 zur Welt, hat also schon etliche Jahre auf dem Buckel und ist berühmt für sein achtsames Ohr und Auge, was die deutsche Sprache anbelangt, aber auch berüchtigt für seine dezidiert pointierte Art der Vermittlung. Seine Kritik mag manchmal weh tun, aber sie steht im Dienst der Sache. Ich saß Ende der Neunziger in einem seiner Seminare und erlebte einen Schneider auf schwindlig machender Höhe: Mitte siebzig, der Herr, und hochkonzentriert!
In seinem Videoblog Speak Schneider lästert er immer noch über Sprachschlampereien, und mir gefällt’s in den meisten Fällen!
Hallo, die „antiquierte Haltung zu der angeb…“: Wie kommen Sie darauf?
Da gab es mal vor Jahrzehnten eine Verleumdung, die auf Hören-Sagen
und Falsch-Verstehen beruhte, die ist justiziabel und dank Erwähnung in
großen Abständen NICHT VERJÄHRT. Ein vorsichtier Rat. Halten Sie sich
da lieber raus, einverstanden?
Mit besten Grüßen: Carla Riem
Sehr geehrte Frau Riem!
Herzlichen Dank für Ihren Kommentar und die Warnung. Sie fragen, wie ich darauf komm. Nun ich hatte einen Link angegeben, den werden Sie übersehen haben: Von den Vorwürfen, die gegen Schneider erhoben worden sind, hörte ich zum ersten Mal in einer Wiki-Diskussion (http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Wolf_Schneider).
Meine Formulierung war ja nun sehr zurückhaltend, aber trotzdem will ich keine Irritation hervorrufen, deswegen noch einmal danke für die Hinweise. Ich habe den Passus entfernt.
Mit freundlichem Gruß
johannes flörsch
Doch, Herr Flörsch, wir kennen diesen Link. Das ist der Streit um des Kaisers neue Kleider. Keiner weiß was, aber alle sagen was! Sie waren wahrlich zurückhaltend. Danke, dass Sie geantwortet haben: So liebe ich mein Internet!
Mit den besten Grüßen: Carla Riem