Fantastisches Tool: So nutze ich Scrivener für meinen Job

Mein Beruf ist Lektor. Lektoren überarbeiten Manuskripte. Manuskripte kommen in der überwiegenden Zahl als Word-Dokument. Und damit beginnt die Misere. Doch Gott und Scrivener sei Dank: Sie endet nicht damit! Ein Hoch auf Scrivener!

Schreibtipp von Laotse

„Dreißig Speichen umgeben eine Nabe: Auf dem Nichts daran beruht des Wagens Wirkung.Man macht Schüsseln und Töpfe zu Gefäßen: Auf dem Nichts darin beruht des Gefäßes Wirkung.Man höhlt Türen und Fenster aus an Zimmern: Auf dem Nichts darin beruht des Zimmers Wirkung. Darum: das Etwas schafft Wirklichkeit, das Nichts schafft Wirkung.“ aus (vermutlich) Lao-Tse, Tao […]

Gibt es eine freie Presse?

Um ca. 1880 schreibt der Herausgeber der New York Times, John Swinton: „Eine freie Presse gibt es nicht.“ Und weiter: 

Wie man Menschen auf den Krieg vorbereitet

Ich denke in Bildern; es ist die Sprache, die diese Bilder beschreibt. Wer die Sprache besetzt, der besetzt das Denken, der zeigt mir die Bilder, die ich denken soll, der macht mich so zu seinem Junkie.

Be to be

Letztlich mit einem alten, aber jüngeren Freund getroffen. Das Gespräch etwa folgendermaßen eröffnet:

Lektorat: ja oder nein. Ein Pamphlet

Hans Peter Roentgen, HPR, benennt in einem Facebook-Beitrag die strukturellen Probleme eines Manuskripts als oft ursächliches Hindernis für den Erfolg. Da hat er recht, und mit dieser Nadelspitze müssten wir Lektoren den Autoren ins Fleisch pieksen. Immer und immer wieder.

#metoo, mein Schatz, #meToo

So leid es mir für jeden Fall tut und so raffiniert-pervers manch einer der geschilderten Übergriffe sein mag oder gar ist: Die Attackierten, die aus dem Gleichgewicht Gebrachten, sie haben nur eine einzige Chance.

Das Gegenteil der doppelten Verneinung

Die Überschrift lautet „Deutschland wirft EU-Mitgliedern Blockade bei Steuerflucht vor“. Mal schauen, ob das stimmt, was die Überschrift sagt. Deutschland wirft der EU etwas vor. Jemandem etwas vorwerfen bedeutet: