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Bewerbung schreiben: So bitte nicht!

Mach’ du das!

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Dieser Aufruf eines Auftraggebers für eine Bewerbung auf machdudas.de hat zweierlei zur Folge (ein Klick auf die Bilder vergrößert die Ansicht):

Obwohl er ausdrücklich einen Gunnar L. aus Barmstedt anspricht, meldet sich, bildlich gesprochen, Hinz und Kunz auf seinen Aufruf. Und es melden sich ganz offensichtlich Menschen, die trotz gegenteiliger Behauptung keine Ahnung davon haben, wie „gute“ Texte auszusehen haben.

Bei dem Aufruf geht es darum, Texte zu verbessern, was heutzutage jeder glaubt zu beherrschen, der einen Computer anschalten kann (also in etwa so, als ob ich glaubte, einen Nummer-1-Hit produzieren zu können, nur weil ich beim Einkauf im Supermarkt aufmerksam der Musik lausche). Aber bitte, lest selbst!

Bewerbung aus dem Wortreich – noch alle Sinne beisammen?

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Aha. Wer also im „Wortreich“ wohnt, ist bereits erfahren. Allerdings hat die Eingeborene vom Stamme Wortreich mit den Kommaregeln weniger am Hut, und die Anzahl der Punkte in der Textmitte lässt vermuten, dass sie sie als eine Art Klebstoff zwischen Buchstaben nutzt. Sie allein wird wissen, was ein konkretese Angebot ist. Warum sie eine flinke Feder gratis liefern will (was immer das auch sei), verrät sie uns nicht. Mein Eindruck: untauglich!

Bewerbung ohne Selbstkritik

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Einen Zuschlag für den Auftrag verspricht sich die Verantwortliche dieser Zeilen vielleicht von ihrer eher zupackenden Art. Klingt gut, schreibt sie – ist es aber nicht! Sie scheint sich dabei selbst nicht so recht zu trauen, denn vorsichtshalber schraubt sie ihren Preis herunter und spielt die Sozialkarte aus. Geld spielt keine Rolle, Hauptsache, wir haben Spaß und sind nett zueinander! Da erschreckt es dann auch schon nicht mehr so recht, wenn die Zusammenarbeit niveauvoell sein soll und die Grüße schlichtweg falsch geschrieben sind.

Bewerbung: Den Vogel schießt eine Germanistin ab

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„Als Germanistin falllen mir die Korrektur von Rechtschreibung, Grammatik und Ausdrucksschwächen nicht schwer“, behauptet sie und bleibt den Beweis schuldig: fallen mit drei l, und die Korrektur steht im Singular! Mir fällt die Korrektur nicht schwer, müsste es heißen! Dass ihre Selbstpräsentation darüber hinaus lieblos zusammengestückelt ist und alles andere als einnehmend, lässt für den ausschreibenden Auftraggeber nur eine Konsequenz zu: ignorieren, ignorieren, ignorieren!

Viel Spaß – und eine erfolgreiche Zeit!

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