Adjektive und Journalisten
Ich hab’s ja schon geschrieben, was es mit den Adjektiven auf sich hat. Dass sie der Unterscheidung dienen und der näheren Beschreibung. Journalisten machen in aller Regel mehr daraus, zum Schaden der deutschen Sprache. Ein Beispiel aus einer meiner Lieblingsspaßlektüren – wieder mal ein Beispiel aus der in Passau wöchentlich erscheinenden Am Sonntag.
Unsportlich: Missbrauch des Adjektivs
Die Dosis macht das Gift! Das gilt für Arsen in Medikamenten genauso wie für Adjektive in Journalismus und Belletristik.
Schweinegrippe oder die Diskriminierung durch Adjektive
„Experten der WHO schliessen nicht aus, dass die in Mexiko und den USA ausgebrochene Schweinegrippe eine Pandemie auslösen könnte.“
Adjektive: Vorsicht vorm Jargon
»Konjunkturelle Schwächephase« hat er formuliert, der Texter einer Münchner Agentur, und man glaubt zu wissen, was er meint; hunderte Male schon hat man es so oder so ähnlich im Wirtschaftsteil der Zeitungen gelesen. Doch hat der Texter auch wirklich geschrieben, was er gemeint hat? Mal schauen.